Wolfgang Braun(redaktion (at) aktien-strategie.de)
Bereits während seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften beschäftigte sich Wolfgang Braun intensiv mit der Entwicklung an den Finanzmärkten. Das Interesse mündete nach Abschluss des Diploms in einer mehrjährigen Tätigkeit für das Börsenportal Stock-World, wo er für die Bereiche Neuer Markt / TecDAX und deutsche Wachstumswerte redaktionell verantwortlich war. Dazu übernahm er ab März 2000 den Posten als Chefredakteur des Börsenbriefs „Global Performance“, der seit Anfang 2010 unter dem Namen „Aktien-Strategie“ erscheint.
Von Beginn seiner Börsenkarriere an spezialisierte sich Braun auf deutsche Wachstumswerte. „Nur mit wachstumsstarken Unternehmen können Anleger langfristig eine überdurchschnittliche Rendite erzielen,“ so das Credo des Nebenwerte-Spezialisten. Die außergewöhnlich starke Performance des von ihm geführten Musterdepots unterstreicht diese Aussage. Seit Auflegung des Depots im März 1999 konnte er den DAX wie auch den TecDAX deutlich übertreffen – obwohl in diesen Zeitraum der Niedergang des Neuen Markts und die Finanzkrise 2008/09 fällt.
Prinzipiell hält Braun wenig von Börsensprüchen, eine Weisheit von André Kostolany hat es ihm aber doch angetan: „Manchmal ist es besser, eine Stunde über Geld nachzudenken, als eine Woche dafür zu arbeiten.“
Wolfgang Braun ist immer wieder gern gesehender Interviewpartner, beispielsweise im Deutschen Anlegerfernsehen sowie Kolumnist auf zahlreichen Internet-Börsenportalen.
"Die Krise in Japan führt zu einer völlig neuen Sicht auf die Aktien der erneuerbaren Energien. Fundamental verbessert sich die Situation und die Politik wird in dieser Hinsicht auch neue Wege beschreiten müssen. Dadurch gibt es viele Profiteure aus dem Bereich der Solarenergie und Windkraft. Und es werden sich jetzt deutliche Steigerungen bei den dazugehörigen Aktien ergeben."
"Wir haben eine Situation, die es so noch nicht gegeben hat. Die Ereignisse in Japan sind nicht zu kalkulieren, so dass sich große Gefahren für die Börsen ergeben. Auch der DAX hat im Zuge dessen den Rückwärtsgang eingelegt. Crash-Propheten haben Hochkonjunktur. Kurzum: Die Umstände sind beängstigend."